Über den Deutschen Medienpreis

Der Deutsche Medienpreis wurde 1992 von Media Control ins Leben gerufen, um über alle politischen Interessen und Medienkonglomerate hinweg eine Auszeichnung für Persönlichkeiten zu schaffen, die in einem Jahr die Gesellschaft oder die Politik prägend beeinflusst haben. Der Preisträger wird durch eine breit angelegte Befragung von Media Control ermittelt. Befragt werden die Chefredakteure der reichweitenstärksten und einflussreichsten Medien in Deutschland. Auswahlkriterium bleibt die Frage, welche Persönlichkeit hatte im abgelaufenen Jahr eine herausragende Bedeutung oder hat der Zeitgeschichte einen prägenden Stempel gegeben. Die Vorschlagsliste für die Befragung wird neutral von Media Control und einem Beraterkreis von Chefredakteuren unter dem Vorsitz von Stefan Aust, ehemaliger Chefredakteur DER SPIEGEL, gemeinsam erarbeitet. 

Bisher wurden ausgezeichnet: Ban Ki-moon (2015)Joachim Löw (2014)Königin Maxima (2013)George Clooney (2012)Stanislaw Petrow, Dr. Sakena Yacoobi, Dr. Denis Mukwege, Dr. Mitri Raheb (alle 2011)Sir Richard Branson (2010),Bundeskanzlerin Angela Merkel (2009)Dalai Lama (2008)Steffi Graf und Andre Agassi (2007)Juan Carlos I., König von Spanien (2006)Bono von U2 (2005)Hillary Clinton (2004)UN-Generalsekretär Kofi Annan (2003)Silvia, Königin von Schweden und Rania, Königin von Jordanien (2002)Rudolph W. Giuliani (2001)Gerhard Schröder (2000)Bill Clinton (1999)Nelson Mandela (1998), König Hussein von Jordanien (1997), Boris Jelzin (1996), Yassir Arafat und posthum Yitzhak Rabin (1995), François Mitterrand (1994), Dr. Helmut Kohl (1993) und Dr. Helmut Thoma (1992).

Der Preis selbst ist eine handgeformte, bemalte Keramikfigur auf einem blauen brasilianischen Marmorsockel. Der seit 1972 in Deutschland lebende Schweizer Künstler, Roland Junker, schuf die Skulptur, die jedes Jahr andere Formen und Farben erhält und von der Staatlichen Majolika-Manufaktur in Karlsruhe gefertigt wird.

Gesamtübersicht sämtlicher Preisträger und Laudatoren bis heute (.pdf)